Portal vom „Russen-Schuster“
Nr. 142
Das Portal gehörte zu einem im 2. Weltkrieg zerstörten Haus in der ehemaligen Weinstraße 3, einer kleinen Seitenstraße der oberen Königstraße. Im Segmentbogen des Portals ist eine Rokoko-Kartusche zu erkennen. In ihrem ovalen Spiegel sieht man einen Stiefel, links und rechts davon die Zahl „1764″, darüber die Buchstaben „FH“, die mit ziemlicher Sicherheit als Franz Hägele“ zu lesen sind. Ein literarisches Porträt dieses im Volksmund so genannten „Russen-Schusters“ hat Wilhelm Haut in seiner Geschichte „Freie Stunden am Fenster“ gezeichnet.
Jahr: 1764
Material: Sandstein