Löwenkopf
Nr. 40
Über die flach nach hinten fliehende „Stirn“ des Löwen ist ein zusammengefaltetes, an seinen Enden geknotetes Tuch gelegt, aus dem rechts und links Früchtegirlanden herauswachsen, die den Kopf einrahmen. Sie enden in je einer Kordel, die überkreuzt ins Maul des Löwen gelegt sind und in Quasten enden, die rechts und links des Unterkiefers herabhängen. Der Kopf stammt vom einstigen Wohnhaus von Jud Süß Oppenheimer (1698 – 1738), Friedrichstraße 34. Bis zu seinem vollständigen Abbruch im Jahre 1949 diente das Gebäude u.a. von 1819 – 1903 als Sitz des Königin-Katharina-Stifts.
Jahr: Anfang 17. Jh. (Wais)
Material: Sandstein