Grabmal der Gattin des Generals von Spitznas
Nr. 31
Das Grabmal aus der Hospitalkirche besteht aus drei Teilen. Einem Sockel, auf dem ein Totenkopf und gekreuzte Knochen zu erkennen sind, einem Mittelstück mit Inschrift und ein geschwungenes Gesims mit zwei Vollwappen. Das rechte Wappen ist fragmentiert, das linke durch eine Diagonale von links nach rechts unten geteilt. Im unteren Teil des Schildes sind noch Pfeile erkennbar. Die Inschrift lautet (mit Ergänzungen von Wais): „Diß betrübte/liebes- und ehren Denckmal/sezet/seiner innigst geliebten treuen und würdigsten/Frauw Gemahlin/Frauwen/Christina Charlotta Friderika/einer geb. Reichsfrauw von Pölniz/welche/den 12. Juni 1713 in die Welt gebohren/und/nachdem Sie in einer Höchst vergnügten/18 jährigen Ehe von 11 Kindern/Davon 2 hier zur Seiten ruhen,/eine glückselige Mutter worden/leyder allzu früh/in einem Alter von 36 Jahren/nach einem harten Lager/den 28. May Ano 1749/großmüthig und in Gott seelig verschieden.//auch nach dem Tod getreuer tieffgebeugter//Hans Adolph von Spiznaas/Der He. Fürstl Wirtemberge Trouppen General/Feldwachtmeister H. Fürstl. Wirtemb. Kamer Herr /Obervogt der Statt und Aemter Weinsperg/Neuenstatt und Mökmühl Ritter des H. Fürstl. Wirtemb./St. Hubertus auch Marggrävl. Durlachisch/Ordens de la fidelité.“ General von Spitznas hatte zu Beginn des Siebenjährigen Krieges (1756 – 1763) das Kommando über die württembergischen Truppen.
Jahr: 1749
Material: Sandstein