Vier Rundstützen aus der Wilhelma

Nr. 257-260

In den Jahren 1842 bis 1853 ließ sich der damalige König Wilhelm I. in einem Teil des Rosensteinparks durch den Baumeister Karl Ludwig Zanth (1796 – 1857) einen Komplex von Wohn- und Dienstgebäuden, Gewächs- und Palmenhäusern, Kiosken sowie einen Festsaal im maurischen Stil errichten, dem er den Namen „Wilhelma“ gab. Die Einweihung der Gebäude des ersten Bauabschnittes fand am 30.9. 1846 statt. Die Fertigstellung der Gesamtanlage zog sich bis zum Jahre 1864 hin. Zu Lebzeiten König Wilhelms I. war die exotische Wohn- und Gartenanlage für Normalsterbliche hermetisch abgeschlossen. Erst nach seinem Tod wurde der Zutritt nicht mehr so restriktiv gehandhabt. Nach der Abschaffung der Monarchie ging die Wilhelma 1918/1919 in Staatsbesitz über und wurde als botanischer Garten eingerichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurden leider alle Bauten stark beschädigt. Der Wiederaufbau und die Umwandlung in einen zoologischen-botanischen Garten nach 1945 lässt von der einstigen Pracht der Wilhelma heute nur noch wenig erahnen. Die Säulen in der Art islamischer Architektur stammen aus dem ehemaligen Festsaalbau der Wilhelma.

Jahr: um 1850

Material: Gusseisen

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