Säule vom Fürstenhaus
Nr. 287
Die Säule stammt vom sogenannten Fürstenhaus, Ecke Königstraße/Fürstenstraße. Auf dem Platz des ehemaligen Kronprinzenpalais (vgl. Nr. 261) stand einst ein Gebäude das von Herzog Ulrich 1505 erworben worden war, der es noch im gleichen Jahr seinem Erbmarschall Konrad Thumb von Neuburg schenkte. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel wurde es 1748 von Herzog Carl Eugen aufgekauft und als Witwensitz für seine Mutter eingerichtet. Nach deren Tod, 1756, wurde es zur Aufnahme fürstlicher Personen bestimmt und erhielt dadurch den Namen „Fürstenhaus“. Anlässlich des Besuches des russischen Großfürsten Paul I. 1782 wurde das Gebäude durch Hofbaumeister Reinhard Ferdinand Heinrich Fischer (1746 – 1813) umgebaut. 1846 wurde das Haus für den Bau des Kronprinzenpalais abgebrochen. Die Säule lässt sich zeitlich schwer einordnen. Nach den Gestaltungselementen und der Formensprache kommt eine Datierung auf Ende des 16. Jh. / Anfang des 17. Jh. in Frage.
Material: Sandstein