Portal des Hoppenlau-Friedhofs

Nr. 222

Mit der Anlage des Hoppenlau-Friedhofes wurde 1626 begonnen, die erste Bestattung fand 1628 statt. Durch die allmähliche Vergrößerung der Stadt und das Anwachsen der Bevölkerung reichte der Platz als Begräbnisstätte im 19. Jh. nicht mehr aus. Zur Entlastung wurden deshalb 1823 der Fangelsbachfriedhof sowie 1873 der Pragfriedhof eröffnet. Ab 1. Juli 1880 war der Hoppenlau-Friedhof für Begräbnisse gänzlich geschlossen. Das Portal ist nicht mehr vollständig erhalten. Ursprünglich hatte es noch u.a. einen umrahmten Aufsatz mit einem Vers aus dem Neuen Testament: „Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib, ist ein natürlicher Leib, so auch ein geistlicher Leib“ (Korinther 15, 44). Die noch erhaltene, zum Teil fragmentierte Inschrift im Rundbogen lautet: „Caspar Kretzmaier Baumeister“ Die Inschrift oben lautet: „Johan Schlierbacher der Zeit Castenpfleger 1626″.

Jahr: 1626

Material: Sandstein

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